Gemeinde Hardthausen

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Ansicht Lampoldshausen
Ansicht Lampoldshausen

Von 1983 bis 2010 hat sich die Einwohnerzahl in Hardthausen um fast 50 % und damit um mehr als 1300 Einwohner erhöht. Dieser Bevölkerungszuwachs ist jedoch nicht allein durch die ausgewiesenen Wohnbauflächen entstanden, sondern vor allem auch durch die Schaffung von Wohnraum in den einzelnen Ortskernen.

In der Sanierung "Ortsmitte I und II Kochersteinsfeld" wurden seit 1989 über 50 Wohnungen neu gebaut. Dieses Ziel wurde auch in der inzwischen abgeschlossenen Sanierung "Ortsmitte Gochsen" teilweise verwirklicht. 2008 wurde der Ortsteil Gochsen in das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum aufgenommen. Mit dem weiteren Sanierungsverfahren "Ortsmitte Lampoldshausen" sollen ebenfalls im Ortskern Wohnungen und Wohnbauflächen geschaffen werden.

Die Gemeinde Hardthausen stand in den letzten zwei Jahrzehnten unter einem sehr starken Siedlungsdruck, daher wurden in den vergangenen 10 Jahren insgesamt 15 ha Wohnbauflächen ausgewiesen, die inzwischen weitgehend bebaut sind.

Kinderder GS Gochsen
Kinderder GS Gochsen
Arbeiten bei EADS Astrium
Arbeiten bei EADS Astrium

Zuletzt wurde das Baugebiet "Hofäcker" in Kochersteinsfeld mit ca. 60 Bauplätzen ausgewiesen. Dieses Baugebiet mit Weitblick in unverbaubarer Südwesthanglage bietet zum ersten Mal die Möglichkeit zum Anschluss an eine zentrale Nahwärmeversorgung durch eine Hackschnitzelfeuerungsanlage. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der Gemeinde Hardthausen als Vorbildkommune für den Einsatz regenerativer Energieträger geleistet.

Trotz der bereits in den 20er Jahren erfolgten Industrialisierung mit Sägewerken, der Stuhl- und Tischfabrik wurde die Gemeinde Hardthausen bedingt durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft immer mehr eine typische Auspendlergemeinde. Dennoch stieg die Zahl der Arbeitsplätze in den letzten Jahren durch die Ausweisung eines Gewerbegebiets "Untere Au" und vor allem durch das DLR und die Airbus Safran Launchers GmbH im Harthäuser Wald um mehr als 600 an. Hardthausen hat derzeit knapp 1.000 Arbeitsplätze, d.h. dennoch müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer pendeln.

Wichtiges Zukunftsziel bleibt daher die Schaffung von Arbeitsplätzen. Mit der Beteiligung am Gewerbe- und Industriepark Unteres Kochertal (GIK) direkt an der A 81, bietet Hardthausen zusammen mit Neuenstadt und Langenbrettach kleinen und mittelständischen Betrieben ideale Ansiedlungsmöglichkeiten. Mit bereits angesiedelten 22 Firmen in 10 Branchen und über 1.600 Arbeitsplätzen ist das gemeinsame Gewerbegebiet längst eine Erfolgsgeschichte. Falls das ca. 34 ha große Gewerbegebiet nicht ausreicht, gibt es noch geeignete Erweiterungsmöglicheiten. Damit ist die Schaffung von Arbeitsplätzen auch langfristig gesichert.

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